Irene Cortina González ist Choreografin, Tänzerin und Tanzpädagogin aus Valencia (Spanien), mit Sitz in Berlin. Mit einer Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz am Konservatorium von Valencia sowie einem Bachelor of Dance an der ArtEZ University of the Arts (Niederlande) hat sie eine internationale Laufbahn aufgebaut, die Performance, Kreation und Bildung miteinander verbindet.

2015 gründete sie die Cía. Irene Cortina, gemeinsam mit dem Komponisten Paul Dill und der Kostümdesignerin Christin Noel. Mit Standorten in Berlin und Valencia ist die Kompanie bekannt für ihre multidisziplinäre Sprache und sensible Ausdruckskraft, in der Bewegung, Live-Musik und visuelles Design zu immersiven Bühnenerlebnissen verschmelzen. Ihre Arbeiten wurden weltweit gezeigt — von Europa bis nach Israel, Bolivien und New York — und bei Festivals wie Danza Valencia (ES), Baila España (DE), Lucky Trimmer (DE), Performing Arts Festival Berlin (DE) und Fringe Festival (IL) gefeiert. Auf diesem Weg erhielt die Kompanie internationale Preise und Anerkennung für ihren innovativen Ansatz.
Neben ihrer choreografischen Tätigkeit engagiert sich Irene stark für kulturelle Bildung und künstlerischen Austausch. Sie tanzte als freiberufliche Performerin in zahlreichen europäischen Ländern, war Mitbegründerin des in Berlin ansässigen Let Me In Festivals (2015–2020) und leitet seit 2017 die Tanzabteilung der Musikschule Spandau (Berlin), wo sie zudem das Projekt „Gesunde Musikschule“ betreut.
Ihre Arbeit wurde beschrieben als „intelligent und voll, ein experimentelles Gefüge, das im Einklang mit dem Blick des Publikums atmet“ sowie als „ein umhüllendes und stimulierendes Kunsterlebnis… zeitgenössischer Tanz von Autorin, Konzept und Körper.“*
Im Zentrum ihrer künstlerischen Vision steht die ständige Suche nach neuen Ausdrucksformen — eine Einladung an das Publikum, Räume zu betreten, in denen Körper, Klang und Bild zu sensiblen und kraftvollen Begegnungen werden.
